Ist das Burke-Litwin-Kausalmodell zur Unterstützung von Change Prozessen geeignet?

„Allerdings gibt es keine eine richtige Antwort, wenn es um organisationales Change Management geht (…) Was wir verstehen und akzeptieren müssen, ist, dass Wandel kontextabhängig ist“ (Todnem By, 2017, S. 19). Wie schön wäre es, einen Algorithmus zur Hand zu haben, der immer funktioniert und mittels dessen es möglich wäre ein jedes Unternehmen erfolgreich durch einen Change Prozess zu führen. Burke und Litwin haben ein Modell entwickelt, das zwischen psychologischen Aspekten und organisationalen Faktoren eine Kausalbeziehung herstellt. Das Modell betrachtet ein Unternehmen als ein System mit Dimensionen die wechselseitig voneinander abhängig sind. Ist es möglich die von Todnem By angesprochenen Kontextbedingungen mit dem Kausalmodell von Burke und Litwin zu erfassen und die hohe Scheiterrate von über 50% bei Change Projekten (Ashkenas, 2013) zu reduzieren? Meine Arbeit zu dem Thema zeigt anhand eines Beispiels exemplarisch auf, welchen Beitrag das Burke-Litwin-Kausalmodell für die Gestaltung von Change-Management-Prozessen leisten kann.

Ashkenas, R. (2013, 10. Mai). Was sich ändern muss Abgerufen von http://www.harvardbusinessmanager.de/blogs/a-898305.html
Todnem By, R. (2017). Change Management entzaubert, Organisationsentwicklung Zeitschrift für Unternehmensentwicklung und Change Management, 2017(3), 18-20.